Leuchtturmprojekt "Gemeinschaftsschule"

 

Der bildungspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Stefan Fulst-Blei, der SPD-Landtagsabgeordnete Thomas Funk und die Gemeinderatskandidaten Rüdiger Heigl, Andreas Haess, Heinz Gattner, Susanne Dieck und Rosemarie Huber besuchten die Gemeinschaftsschule Bammental und informierten sich über die Konzeption und deren praktische Umsetzung an der Elsenztalschule.

Rektor Peter Fanta und 2 Lehrkräfte berichteten ausführlich über den schulischen Alltag, die Herausforderungen und die neuen und innovativen Lernkonzepte, welche durch Unterrichtsbesuche hautnah miterlebt werden konnten.

Stefan Fulst-Blei zeigte sich beeindruckt von der infrastrukturellen Ausstattung der Gemeinschaftsschule und vom Engagement des Kollegiums und erwähnt, dass die Gemeinschaftsschule an der Elsenztalschule ein "Leuchtturmprojekt" sei, welches landesweit einen sehr guten Ruf hat. Er beglückwünschte die Gemeinde Bammental zur Elsenztalschule und bedankte sich beim Kollegium für deren unermüdlichen Einsatz, der neuen Schulform zum Erfolg zu verhelfen.

Rektor Peter Fanta und Gemeinderat Rüdiger Heigl sprachen jedoch auch die in Teilen mangelnde Unterstützung seitens des Landes an, was dazu führt, dass die sehr guten Konzepte in der Praxis nicht optimal umgesetzt werden können. Der gemeinsame Brief des Bammentaler Gemeinderates an die Landesregierung und an die Fraktionen der Regierungsparteien wurde ebenso angesprochen, wie die aktuellen Anmeldezahlen an der Gemeinschaftsschule.

Stefan Fulst-Blei räumte ein, dass bei der Einführung der neuen Schulform nicht alles optimal verlaufen sei und hierüber sei sich die Landesregierung bewusst. Er sicherte zu die Defizite in der Landesregierung und in den entscheidenden Gremien zu thematisieren, um zeitnahe Lösungen zu finden. Die hohen Anmeldezahlen zum Schuljahr 2014/2015 seien sehr erfreulich und belegen die Akzeptanz der neuen Schulform und die Attraktivität des Bildungsstandortes Bammental.

Rüdiger Heigl, Thomas Funk, Stefan Fulst-Blei, Andreas Haess, Peter Fanta, Rosemarie Huber, Susanne Dieck, Heinz Gattner

 

Die Gemeinderatskandidaten der SPD zeigten sich ebenso sehr erfreut über den Zuspruch zur Gemeinschaftsschule, welcher sich durch die Anmeldungen für die Elsenztalschule belegen läßt.
Sie sind der Meinung, dass es auf Dauer jedoch mehr Gemeinschaftsschulen im Rhein-Neckar-Kreis und hierbei insbesondere zwischen Heidelberg und Sinsheim geben muß, um den Schülerinnen und Schülern einen Zugang zu dieser zukunftorientierten Bildungsmöglichkeit  nicht zu verbauen. Auf Dauer kann der Bildungsstandort Bammental den steigenden Bedarf nicht alleine abdecken, zumal die aktuelle Klassenstärke von 29 Kindern derzeit schon mehr als grenzwertig ist.

Einer möglichen temporären Dreizügigkeit der Gemeinschaftsschule für das Schuljahr 2014/2015 wird sich die Bammentaler SPD jedoch nicht verschliessen, wenn praktikable Lösungen gefunden werden, welche die Qualität des Bildungserfolges und die Nachhaltigkeit des Bildungsstandortes Bammental sicherstellen.

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