Gemeindeentwicklung und Bürgerbeteiligung

Das vorliegende Gemeindeentwicklungskonzept, welches in den letzten beiden Jahren unter Beteiligung aller Fraktionen des Gemeinderats erarbeitet wurde, liegt auf dem Tisch.

Diskussionen und Streitigkeiten darüber, ob nun GRÜNE oder CDU die Antragsteller waren, sind unseres Erachtens nebensächlich, denn alle im Gemeinderat vertretenen Gruppierungen eint die Bereitschaft die Entwicklung der Gemeinde positiv zu gestalten.

Alle Gruppierungen des Gemeinderats haben sich offen und zielorientiert an diesem Prozess aktiv beteiligt und letztendlich liegt ein Papier auf dem Tisch, welches vielfältige Perspektiven für eine mögliche Entwicklung Bammentals aufzeigt. Perspektiven, die unsere Gemeinde fortentwickeln würden und deren Umsetzung das lebenswerte Bammental erhalten und weiter entwickeln würden.

Alle definierten Ziele des Entwicklungskonzeptes sind sicherlich sinnvolle Maßnahmen, jedoch stellt sich die Frage, ob die Summe aller Maßnahmen umsetzbar und finanzierbar sind. Die Summe der Investitionen bis zum Jahre 2030 würden sich auf ca. 30 Millionen Euro belaufen. Und dies ist sicherlich in Gänze nicht finanzierbar. Dieser Tatsache sollten wir uns alle bewusst sein und demzufolge sensibel mit den Ergebnissen des Gemeindeentwicklungskonzeptes umgehen.

 

Gemeindeentwicklungskonzept - Umsetzung mit Maß und Ziel!

 

Es gilt die verschiedenen Maßnahmen zu priorisieren, und dies nicht nur in politischen Gremien, sondern unter aktiver Einbeziehung der Bürgerinnen und Bürger. Es ist selbstverständlich, dass nicht alle Wünsche umgesetzt werden können, wer was anderes behauptet verkennt die Realität.

 

Bürgerbeteiligung

Demzufolge fordern wir eine aktive und verbindliche Bürgerbeteiligung, denn die Umsetzung des Entwicklungskonzeptes unserer Gemeinde darf unseres Erachtens nach, nicht ausschließlich durch den Gemeinderat entschieden werden. Wir können uns mit dem Gedanken eines Bürgerhaushaltes anfreunden und streben dessen Umsetzung an. Hierbei hätten alle Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit sich aktiv an der Priorisierung der Gemeindeentwicklung einzubringen.

Mehr Bürgerbeteiligung wünschen wir uns für alle Generationen. Mit der Schaffung des Seniorenbeirates ist ein erster Schritt erreicht. Bei der Mitbestimmung der Jugendlichen haben wir noch erheblichen Nachholbedarf. Die junge Generation muss Gehör finden bei der zukünftigen Entwicklung ihrer Gemeinde. Hierbei setzten wir uns für die Einführung eines Jugendgemeinderates ein.

Durch die Kandidatur vieler junger Kandidatinnen und Kandidaten bei den kommenden Gemeinderatswahlen – nicht nur auf der SPD-Liste - haben sie die Möglichkeit die jüngere Generation als ihre Vertreter in den Gemeinderat zu wählen.

 

 

 

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